Winter im Offenstall: Warum die Decke seltener nötig ist als gedacht

Winter im Offenstall: Pferde frieren später, als Menschen denken

Ein Pferd mit vollem Winterfell fühlt sich in einem Temperaturbereich wohl, der ungefähr von minus zehn bis plus fünfundzwanzig Grad reicht – deutlich kälter also, als der frierende Mensch daneben vermutet. Wer bei fünf Grad eindeckt, unterbricht die Fellfunktion, ohne dass es nötig wäre: Das Winterfell isoliert über aufgestellte Haare und ein Luftpolster, eine aufliegende Decke drückt genau dieses Polster zusammen. Anders liegt der Fall bei geschorenen, alten, kranken oder sehr dünnen Pferden und bei Dauerregen mit Wind – Nässe zerstört die Isolierung, Kälte allein nicht. Die wichtigeren Winterthemen im Offenstall sind ohnehin andere: Wasser, das nicht gefriert, Raufutter rund um die Uhr, und ein Boden, der nicht zur Schlammwüste wird.

Regendecke, 1200 Denier, ohne Füllung

Eine ungefütterte Regendecke schützt vor Nässe, ohne zusätzlich zu wärmen – für Offenstallpferde meist die einzige Decke, die überhaupt sinnvoll ist.

Regendecke, 1200 Denier, ohne Füllung

Was zeichnet die Regendecke aus?

  • Wasserdichtes, atmungsaktives Außenmaterial mit 1200 Denier Reißfestigkeit
  • Ohne Füllung, also reiner Nässeschutz statt Wärmeschicht
  • Passform prüfen: Eine scheuernde Decke verursacht Druckstellen am Widerrist und an den Schultern
  • Eingedeckte Pferde müssen täglich kontrolliert werden – unter der Decke lässt sich Abmagerung nicht sehen

Für Dauerregen mit Wind, für geschorene und für alte Pferde begründbar. Beim gesunden, unrasierten Pferd im trockenen Frost ist keine Decke die bessere Entscheidung.

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GiDeli Mineralleckstein, 10 kg

Der Salzbedarf besteht ganzjährig, wird im Winter aber leichter übersehen, weil die Pferde weniger schwitzen. Ein frei zugänglicher Leckstein deckt ihn selbstreguliert ab.

GiDeli Mineralleckstein, 10 kg

Was zeichnet den Leckstein aus?

  • Zehn Kilogramm Leckstein mit Selen und weiteren Spurenelementen
  • Zur freien Aufnahme im Offenstall gedacht
  • Witterungsgeschützt aufhängen – im Regen löst sich der Stein auf und ist innerhalb von Wochen verbraucht
  • Ein Leckstein ersetzt kein bedarfsgerechtes Mineralfutter, sondern ergänzt es

Sinnvoll und günstig, sofern der Stein trocken hängt. Bei mehreren Pferden mehrere Steine anbieten, sonst kommen rangniedere Tiere nicht heran.

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WALDHAUSEN Heunetz, engmaschig

Pferde sind auf lange Fresszeiten ausgelegt. Ein engmaschiges Netz streckt dieselbe Heumenge über deutlich mehr Stunden – im Winter, wenn nichts wächst, ist das die zentrale Stellschraube.

WALDHAUSEN Heunetz, engmaschig

Was zeichnet das Heunetz aus?

  • Großes Heunetz in engmaschiger Ausführung
  • Verlängert die Fressdauer erheblich, ohne die Ration zu erhöhen
  • Nicht in Hufhöhe aufhängen: Beschlagene Pferde können sich in den Maschen verfangen
  • Fresspausen von mehr als vier Stunden vermeiden – längere Leerzeiten belasten den Magen

Das wirksamste Winterzubehör im Offenstall überhaupt, weil es Beschäftigung und Magenschutz zugleich liefert. Auf die Aufhängehöhe kommt es an.

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Blukar LED-Stirnlampen im Doppelpack

Von November bis Februar findet die Stallarbeit im Dunkeln statt. Eine Stirnlampe lässt beide Hände frei – beim Hufe auskratzen, beim Anbinden, beim Kontrollieren.

Blukar LED-Stirnlampen im Doppelpack

Was zeichnet die Stirnlampe aus?

  • Zweierpack wiederaufladbarer LED-Stirnlampen mit hoher Leuchtstärke
  • Kopfbefestigung hält beide Hände frei
  • Nicht direkt ins Pferdeauge leuchten – gedimmte Stufe nutzen, wenn Sie am Kopf arbeiten
  • Die zweite Lampe geladen im Auto oder in der Sattelkammer deponieren

Ein banaler Gegenstand, der die Wintermonate spürbar erleichtert. Vor allem die abendliche Kontrollrunde wird damit überhaupt erst gründlich.

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KARAT Gummi-Stallmatte

Matschige Bereiche vor Tränke, Futterplatz und Unterstand sind im Offenstallwinter das Dauerproblem – sie machen Hufe weich und laden zu Fäulnis ein.

KARAT Gummi-Stallmatte

Was zeichnet die Stallmatte aus?

  • Gummimatte für Stall und Viehhaltung, robuste Ausführung
  • Befestigt den Untergrund an stark frequentierten Stellen
  • An den Hauptlaufwegen und um die Tränke verlegen, dort entsteht der meiste Matsch
  • Matten brauchen einen tragfähigen, verdichteten Unterbau, sonst sinken sie ein

An den richtigen Stellen verlegt eine der wenigen Maßnahmen, die Matsch dauerhaft reduzieren. Flächendeckend wird es dagegen schnell teuer.

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Worauf es unterm Strich ankommt

Die drei Winterprioritäten im Offenstall lauten: Wasser, Raufutter, Untergrund. Eine frostfreie Wasserversorgung ist der kritischste Punkt überhaupt, denn Pferde trinken bei eiskaltem Wasser zu wenig, und zu wenig Trinken ist die häufigste Ursache für Winterkoliken – beheizbare Tränken oder mehrmals täglich frisch aufgefülltes, angewärmtes Wasser sind hier die richtige Antwort. Raufutter muss praktisch rund um die Uhr verfügbar sein, weil Wärmeproduktion Energie kostet. Und die Decke ist die Ausnahme für bestimmte Pferde, nicht die Regel für alle.

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